Krankenversicherung — früher war alles anders!

Früher war alles anders; das Fernsehen hatte kaum mehr als zwei Programme, DSL war unbekannt, um Handys dauerhaft mit sich herumzutragen, bedurfte es eines mittelschweren Bodybuildertrainings. Früher, ja früher war wirklich alles anders. Dieser Satz passt auch bestens, wenn man sich jüngste Geschichte der Krankenversicherung in Deutschland ansieht. Die Gesundheitsreform wird einige einschneidende Änderungen mit sich bringen, wenn es um das Thema Krankenversicherungen geht. Wir werden hier nicht bewerten, möchten Ihnen einfach aufzeigen, wie sich die Konditionen für Krankenversicherungen in Deutschland ab 2009 ändern und wir möchten Ihnen hier Vor- und Nachteile mit Blick auf die Gesetzliche Krankenversicherung sowie die Private Krankenversicherung schildern.

Früher: Das war etwa das Jahr 1975, als der Beitrag für die Gesetzliche Krankenversicherung nach Angaben der Seite Sozialpolitik-aktuell.de noch bei 10,4% des Bruttoarbeitsentgelts lag. Im Jahr 2000 kostete der Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung dann bereits 13,6% des Bruttolohns oder -gehalts. Und ab dem 01. Januar 2009 wird dieser Beitragssatz für die Gesetzliche Krankenversicherung bei 15,5% liegen. Setzen wir das einmal in konkrete Zahlen um, so lag der Beitrag für die Krankenversicherung — ausgehend von einem Bruttoeinkommen von 2500€ pro Monat — bei 340€ im Jahr 2000; ab 2009 wird er dann bei 387,5€ liegen. Früher, das war die Zeit vor der Gesundheitsreform, die beispielsweise folgende wesentliche Änderung beim Thema Krankenkassen mit sich bringt: Ab 2009 wird ein einheitlicher Beitragssatz von 15,5% des Bruttoentgelts eines Arbeitnehmers für die Gesetzliche Krankenkasse erhoben. Das Geld wird in den so genannten Gesundheitsfonds eingezahlt. Wird damit bei der Krankenversicherung Vergleich unnötig? Nicht ganz: Die Gesellschaften, die Gesetzliche Krankenversicherung anbieten, dürfen bei schlechter Finanzlage einen Zusatzbeitrag für die Krankenversicherung von ihren Mitgliedern verlangen, der allerdings maximal ein Prozent des Bruttoarbeitsentgelts betragen darf. Wird bei der Krankenversicherung ein Zusatzbeitrag erhoben, so darf der Kunde die Krankenkasse sofort wechseln. Im umgekehrten Fall, wenn es der Krankenkasse finanziell gut geht, darf sie den Kunden, die bei ihr Krankenversicherungen abgeschlossen haben, finanzielle Vergünstigungen gewähren. Auch beim Blick auf die Gesetzliche Krankenversicherung lohnt sich zwischen Krankenversicherung und Krankenversicherung Vergleich in Deutschland.

Früher war alles anders? Das trifft auch beim Blick auf Private Krankenversicherung zu. Die Gesundheitsreform verlangt von den privaten Krankenversicherungen die Einführung eines so genannten Basistarifs; in diesen Basistarif, den die Private Krankenversicherung anbietet, kann jeder wechseln; die jeweiligen privaten Krankenkassen dürfen den Interessenten also nicht abwimmeln und müssen ihm die im Leistungskatalog für die Gesetzliche Krankenversicherung definierten Leistungen zugestehen. Damit wird die Private Krankenversicherung im Prinzip für alle zur Alternative; ein Vorteil bleibt allerdings, entscheidet man sich für die Gesetzliche Krankenkasse zur Absicherung: die beitragsfreie Mitversicherung von Familienangehörigen, die bei privaten Krankenversicherungen nicht möglich ist. Experten raten dennoch, für die Wahl der Krankenversicherung Vergleich – Seiten im Internet anzusteuern; selbst wer zwei oder drei Kinder hat, könnte durch die Private Krankenversicherung unter Umständen Kosten sparen. Früher war alles anders? Mag sein, aber früher… war eben auch früher. Und da Sie nicht im „Früher“, sondern im „Jetzt“ leben, sollten Sie heute schauen, welche der Krankenversicherungen auf dem Markt Ihnen die besten Konditionen beschert; dazu gehört nicht immer nur ein Blick auf die Beiträge für die Krankenversicherung in Deutschland, sondern auch auf Service und eventuelle Zusatzleistungen. Schließlich wollen Sie ja in Sachen Gesundheit möglichst gut versorgt werden, oder? Schauen wir uns Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und Private Krankenversicherung (PKV) doch noch etwas genauer an und werfen dabei auch noch einen Blick auf die Private Krankenzusatzversicherung als reizvolle Möglichkeit, die GKV zu ergänzen; klicken Sie einfach auf einen der Links.

 
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